Aktuelles

Ausgangssituation

Gesundheitsförderung lebt von der Arbeit mit Menschen. Das persönliche Gespräch ist ein besonders wichtiges Instrument. Aber all jene, die in und mit Gruppen arbeiten, brauchen die Ausstattung mit besonderen „Werkzeugen“, um Workshops, Seminare, Diskussionsrunden, Fokusgruppen oder Arbeitsgruppen/Teams lebendig zu leiten. Die Kunst besteht darin, die Menschen ins Gespräch zu bringen, Diskussionen zu beleben oder auch einmal zu entschleunigen, die Kreativität zu wecken und zu leiten, Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen oder gar Entscheidungen herbeizuführen, …

Unsere tägliche Arbeit wird immer komplexer und herausfordernder. In immer kürzerer Zeit immer mehr leisten. Konkurrierende Prioritäten, überlappende Projekte, Doppelrollen, soziale „Nettigkeiten“ und beschränkte Ressourcen bewirken Zeitdruck, Stress, Überforderung und unkoordiniertes Handeln. Viele Menschen fühlen sich getrieben und fremdbestimmt, wie ein Hamster im Rad, der immer schneller zu rennen versucht. Es bleibt ein Traum, einmal nach der Arbeit zufrieden und frei nach Hause zu gehen – ohne den quälenden Gedanken, was noch alles hätte getan werden müssen.

Ausgangssituation

Menschen gerecht zu behandeln heißt nicht, alle gleich zu behandeln, sondern jeder/jedem in ihrer/seiner Individualität gerecht zu werden.

In unseren Gesprächen treffen wir auf unterschiedlichste Zielgruppen. Nicht immer ist es leicht, die richtige Sprache zu finden. Wie kann ich z.B. zu Menschen sozial benachteiligter Schichten Vertrauen aufbauen, Verständnis erzielen und Botschaften an diese Zielgruppe verständlich übermitteln? – Mit dieser Thematik beschäftigen wir uns in diesem Seminar.

 

Ein randalierender, "aufsässiger" Jugendlicher in der Schule, eine "gehässige" Mitarbeiterin in einem Betrieb, eine "streitsüchtige" Nachbarin in der Wohnanlage, ...

Schnell sind ein oder mehrere "Täter" definiert und die Person(en) sanktioniert. Der Vorfall wird vom Umfeld als erledigt angesehen, sodass keien tiefere Auseinandersetzung erfolgt. Die Frage, aus welchen Motiven oder Bedürfnissen in einer Konfliktsituation gehandelt wurde, wird kaum gestellt.

Die Evaluation von Projekten zur Gesundheitsförderung ist eine unverzichtbare Form der Wirkungsüberprüfung und Qualitätssicherung. Nicht nur weil die Fördergeber dies einfordern, sondern weil Evaluierungen bereits während des Projektverlaufs das bereits Erreichte sichtbar machen, Schwierigkeitn schon frühzeitig aufzeigen und somit Chancen zur Optimierung offenlegen. Dabei ist der Fokus aber nicht nur auf das Endergebnis zu richten, die Evaluation unterstützt auch den Prozess der Projektumsetzung und reflektiert frühzeitig Möglichkeiten der nachhaltigen Verankerung.

Wer ist für die Arbeitbeitsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuständig? Sicher die Personen selbst, aber auch die Verhältnisse am Arbeitsplatz. Beim Arbeitsplatz kommt den Führungskräften eine Schlüsselrolle zu.

Gutes Führungsverhalten und gute Arbeit von Vorgesetzten ist der einzige hochsignifikante Faktor für die Steigerung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden ab 50. Resilienz steht für den Aufbau von Widerstandskraft um in belastenden Situationen und Veränderungsprozessen handlungsfähig zu bleiben. Als Führungskraft können Sie dazu einiges beitragen.